Das ideale Geschenk aus dem Paulinenpark

Gregor Calender Award 2019

Unser Kalender mit Bildern unserer Bewohnerin Hilde Reiser macht Furore. Nicht nur, dass sowohl die Stuttgarter Zeitung als auch das Katholische Sonntagsblatt einen ausführlichen Beitrag dazu veröffentlichten und viele andere Medien Hinweise enthielten: der Kalender wurde zur Kalenderschau im Haus der Wirtschaft eingeladen. Er wird dort vom 25.1. bis 10.2. zusammen mit vielen internationalen Kalender ausgestellt (und vielleicht sogar prämiert?).  Besuchen Sie unbedingt die Ausstellung!

 

Noch haben wir ein paar Exemplare des Din A2-Kalenders. Bei großer Nachfrage bestellen wir natürlich gerne nach.

Der Kalender im Format Din A2 kostet 19 Euro.

Der Erlös dient der Finanzierung der Ausflüge sowie des Kochclubs unserer Bewohner.

 

Weitere Informationen zum Kalender erhalten Sie
unter paulinenpark(at)diak-stuttgart.de

 

 

Die Bilder von Frau Reiser spiegeln ihre eigene Überzeugung, dass hinter dem Dunkel Licht ist, hinter dem Tod Leben, hinter dem Leid Freude. Täglich strahlt Hilde Reiser, die trotz der starken Einschränkungen, die Ihre Krankheit ihr auferlegt, „Leben“ und „Freude“ als Grundüberzeugung aus.

 

© Hilde Reiser

Hilde Reiser orientiert sich an der christlichen Ikonographie, wobei viele Themen nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. Immer wieder bearbeitet Hilde Reiser in ihrem Werk Motive aus dem Themenkreis Passion/Auferstehung. Ihr breites künstlerisches Schaffen umfasst neben der Malerei die Ausgestaltung zahlreicher sakraler Räume mit Wandbildern und Glasfenstern (z.B. St. Konrad, Stuttgart). In der katholischen Kirche in Uhingen wurde der Kreuzweg von ihr gestaltet. Mehrere ihrer Bilder schmücken Räume des Gemeindezentrums von St. Fidelis in Stuttgart. In St. Eberhard in Stuttgart gibt es zwei Zimmer für Beichtgespräche (linke Seitenkapelle) mit Gemälden von Hilde Reiser, die den Kreuzestod Jesu als liebende Hinwendung sehen lassen.

Hilde Reiser sagt nur wenig zu ihren Bildern und daher möchten wir den Hinweis von ihr hier weitergeben: Lassen Sie die Bilder auf sich wirken, lassen Sie sich ansprechen und finden Sie darin Ihre eigene Geschichte.

© Hilde Reiser

Die Malerin Hilde Reiser wurde 1929 in katholisch geprägten Füssen im bayerischen Allgäu geboren. Ihre Verwandten stammen aus dem Altbayerischen und Oberösterreichischen, geboren wurde die kleine Hilde aber in Füssen im Allgäu. Dort wuchs sie zusammen mit ihrem bereits verstorbenen Bruder in einem Künstlerhaushalt auf – ihr Vater war Bildhauer.

Obwohl ihre Eltern nicht streng gläubig waren, empfand sich Hilde ab dem neunten Lebensjahr als religiös, und sie wollte wie ihr Vater Bildhauerin werden. Nach dem Notabitur, mit 20 Jahren, ging es für sie zum Bildhauer-Studium nach München. „Nach dreieineinhalb Semestern habe ich gemerkt: Das, was ich tun will, kann ich finanziell nicht erarbeiten. Steine und Holz sind zu teuer. So habe ich mich für die Malerei umentschieden.“

Insgesamt zehn Semester studierte sie an der Kunstakademie in Stuttgart Malerei. Um das Studium zu finanzieren, hat Hilde Reiser gearbeitet, und um ihre Malerei zu finanzieren, hat sie ebenfalls im Laufe ihres Lebens viele Nebenberufe gehabt.  

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